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Philosophie


Wie alles begann....



Als Steffen Ohrtmann 1998 anfing, mit seinem Hund für Sicherheitsfirmen zu arbeiten, musste er feststellen, dass sich zwar viele Hundeführer sicherer fühlten wenn sie ihren Hund dabei hatten, jedoch stellte sich nach intensiveren Gesprächen heraus, dass die Hunde meistens nur im Schutzhundesportbereich ausgebildet sind und nicht wirklich zuverlässig auf die Aufgaben im Sicherheitsbereich einsetzbar waren.

Es muss ganz klar getrennt werden, Sport ist Spaß, aber Dienst ist Arbeit, harte Arbeit.

Der Hund im Sport lernt nicht, wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen, sondern kann seinen Beutetrieb artgerecht ausleben. Im Sport werden die Hunde ausschließlich auf den Ärmel des Helfers fixiert; außerhalb des Hundeplatzes und ohne den Ärmel wird ein ausgebildeter Sportschutzhund keinen Menschen angreifen - im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.

Leider gab und gibt es in Deutschland bis heute keine verpflichtende praxisorientierte Überprüfung und Ausbildung von Hunden im Sicherheitsdienst. Deshalb hat er eine Prüfungsordnung entwickelt, die all die Elemente beinhalten, die ein Hund bei den vielfältigen Aufgaben bewältigen muss um ein zuverlässiger Partner zu sein.


Diese Prüfungsordnung wurde bereits im Jahr 1999 der Berufsgenossenschaft in Mainz vorgestellt, mit der Absicht, sie in die Unfallverhütungsvorschrift (UVV) aufzunehmen. Die Berufsgenossenschaft befürwortet diese, können dies aber zur Zeit nicht umsetzen. Bis heute werden die Teams auf Basis dieser Prüfungsordnung ausgebildet.

2007 erstellte Steffen Ohrtmann einen "Leitfaden für die Eigensicherung mit Diensthund".

Im Jahr 2009 wurde die Prüfungsordnung überarbeitet und in Zusammenarbeit mit Thomas Schiefer zusätzlich ein Leitfaden für die theoretische Ausbildung entwickelt. Dieses Gesamtpaket wurde beim Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (VSW BW) vorgestellt. Der VSW ist begeistert von dieser Art der Team-Ausbildung und arbeitet mit uns daran, einzelne Module entsprechend zu Zertifizieren.

Das Jahr 2010 beginnt mit der Gründung der WASO - Wachhundeausbildung OHG. Die beiden Geschäftsführer Steffen Ohrtmann und Thomas Schiefer sind das perfekte Ausbildungsteam. Jeder ist auf seinem Gebiet ein Spezialist mit langjähriger Erfahrung in der Ausbildung und der Praxis.

Da die bloße Präsenz eines Hundes nicht mehr als Abschreckung ausreichend ist, wird es wichtiger, dass Wach-/Diensthunde einen höheren Standard bieten müssen, um tatsächlich einen ausreichenden Schutz für seinen Hundeführer, das zu bewachende Objekt oder für Dritte bieten zu können. Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der nicht unwichtig ist. In einer Gesellschaft, in der Hunde nicht mehr nur als Familienmitglieder, sondern auch als "aggressive Kampfhunde" angesehen werden, muss sensibel mit dem Thema Hundeausbildung umgegangen werden und deshalb ist es notwendig, die Hunde perfekt auszubilden.



Unsere Philosophie


Der Hund ist der treueste Begleiter eines Menschen.

Er ist zuverlässig und immer aufmerksam. Er schützt und beschützt seine Familie immer und zu jeder Stunde. In erster Linie liegt das wohl daran, dass der Hund ein Rudeltier ist und immer mit vollem Einsatz für sein Rudel da ist. Diese Eigenschaft machen wir uns zu Nutze und bilden auf genau dieser Basis das Team Hund/Hundeführer gemeinsam aus.

Die Kunst der richtigen Ausbildung ist, die Triebe der Hunde zu ordnen und in die von uns gewünschten Bahnen zu lenken. Ein Hund sollte mit seinen Trieben so gut umgehen können, dass für ihn eine möglichst klare Trennung zwischen "Arbeit" und "Privat" vorhanden ist. Unser Ziel ist es, die Hunde so auszubilden, dass sie bei einer Bewachung mit vollem Einsatz bedingungslos gehorchen und handeln und zu Hause, trotz allem, mit der Familie und vor allem den Kindern kuscheln und spielen können. Wenn dieser sogenannte "Lichtschaltereffekt" funktioniert, dann ist eine Basis geschaffen, mit der Hund und Hundeführer lange und vor allem glücklich miteinander im Rudel leben können.