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PO-WaSi

PO-WaSi (Prüfungsordnung für Wach- und Diensthunde im Sicherheitsdienst) wurde 1999 entwickelt und 2000 erstmalig herausgegeben. 2010 wurde diese Prüfungsordnung zum dritten Mal überarbeitet.
Die PO-WaSi ist Bestandteil der Ausbildung zum "Wachhundführer/Team Sicherheit (IHK)".

Auf dieser Seite wird diese Prüfungsordnung veröffentlicht.

--> PO-WaSi zum Download [465 KB]

Diese Prüfungsordnung ist Eigentum der WASO-Wachhundeausbildung OHG. Ein Kopieren oder eine gewerbliche Verwendung ist nicht gestattet. Zuwiderhandlungen werden sofort zur Anzeige gebracht.


Rechtliche Anmerkungen:
Die Aufgaben im Bewachungsgewerbe sind sehr vielseitig und komplex. Damit die WASO dieser Anforderung gerecht wird, wurde diese umfassende Prüfungsordnung entwickelt.
Kein Hundeführer weiß, welche Aufgaben und Einsätze ihn in der Zukunft erwarten. Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht, die Hundeführer mit einem weiten Aufgabenspektrum und den dazugehörigen Gefahren vertraut zu machen um ihm und seinem Hund die Sicherheit für die zukünftigen Aufgaben zu geben. Hierbei ist auch zu unterscheiden, für welchen Auftraggeber der Einsatz erfolgt.
Wenn man als Beispiel ein Kernkraftwerk bewacht, hat man andere Rechte und Verpflichtungen, als bei einem Industrieunternehmen. All diese Unterschiede werden im theoretischen Unterrichtes innerhalb des IHK-Lehrganges vermittelt, ebenso die Grenzen der Notwehr und Nothilfe sowie weitere Rechtsgrundlagen.
Auch hier wird es am Ende des Lehrgangs eine Überprüfung des Fachwissens geben. Eine Mindestpunktzahl ist Voraussetzung für das Teilnehmen an der Praktischen Überprüfung.

Es wird hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Grundsätzlich die Dienstanweisungen des Bewachungsunternehmens zu befolgen sind sowie die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten sind. Ebenso darf der Hund nicht missbräuchlich gegen Dritte eingesetzt werden.
Die WASO zeigt den Hundeführern Möglichkeiten auf, wie sie Ihren Hund ausbilden und auf die Aufgaben vorbereiten können.
Mit dieser Prüfungsordnung soll das Team auf all seine Fähigkeiten überprüft werden, auch wenn der Hundeführer Prüfungsteile in der Praxis eventuell nie ausüben darf.

Es werden keine Hunde scharf gemacht bzw. in die gesteigerte Aggression gearbeitet. Wenn die WASO feststellt, dass ein Hundeführer die aufgezeigten Ausbildungstechniken nicht umsetzen will, weil er sich von der Ausbildung ein anderes Ziel vorgestellt hat, wird er von der weiteren Ausbildung ausgeschlossen.